Linz (OTS) – In der fünften Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag
des nicht-
ärztlichen Personals der Ordensspitäler Oberösterreich ist es zu
keiner Einigung gekommen. Trotz der sehr herausfordernden Bedingungen
konnte das Gespräch fortgesetzt werden. Im Rahmen einer
Unterarbeitsgruppe werden ab kommenden Montag die Möglichkeiten zur
Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter*innen unter
Berücksichtigung der Patient*innenbedürfnisse behandelt.
„Wir bedauern, dass heute noch kein Abschluss erzielt werden
konnte. Gleichzeitig begrüßen wir, dass wieder eine konstruktive
Gesprächskultur an den Verhandlungstisch zurückgekehrt ist“, erklärt
Mag. Johann Minihuber, Geschäftsführer der Oö. Ordensspitäler
Koordinations GmbH.
Die Ordensspitäler Oberösterreich haben ein umfassendes
Gesamtpaket vorgelegt, das faire Rahmenbedingungen für die
Mitarbeiter*innen mit wirtschaftlicher Verantwortung verbindet. Das
derzeitige Angebot umfasst unter anderem eine Valorisierung der
Löhne, Gehälter und Zulagen um 3,3 % ab 1. Juli 2026, einen
Sonderurlaub sowie das Aussetzen der Anhebung der Kosten für
Personalverpflegung und Parkgebühren.
„Als öffentlich finanzierte Einrichtungen sind wir an klar
definierte finanzielle Rahmenbedingungen gebunden. Innerhalb dieses
Rahmens haben wir den vorhandenen Spielraum bestmöglich genutzt, um
ein verantwortungsvolles Angebot für unsere Mitarbeiter*innen
vorzulegen“, betont Mag.a Carmen Breitwieser, Verhandlungsleiterin
der Ordensspitäler Oberösterreich.
Ab kommender Woche finden Gespräche in der Unterarbeitsgruppe
statt. Der nächste Verhandlungstermin in großer Runde ist für den 24.
Februar 2026 vorgesehen.
Über die Oö. Ordensspitäler Koordinations GmbH:
Die Ordensspitäler Oberösterreich beschäftigen rund 10.000
Mitarbeiter*innen und versorgen jährlich 52 % aller stationären
Patient*innen des Bundeslandes. Im ambulanten Bereich erfolgen 51 %
aller Patient*innenkontakte in den Ordensspitälern Oberösterreichs.
Zu ihnen zählen das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz, das
Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern Elisabethinen, Krankenhaus
Barmherzige Schwestern Ried, das Krankenhaus St. Josef Braunau, das
Klinikum Wels-Grieskirchen sowie das Krankenhaus Sierning.
Rückfragehinweis:
Andrea Fürtauer-Mann
+43 (0) 664 8854 1564





