Wien (OTS) – „Wir NEOS haben im Bildungsbereich unsere Versprechen
gehalten.
Bildungsminister Christoph Wiederkehr hat in den Schulen das
Deutschlernen zur Pflicht gemacht, unsere Wiener Vizebürgermeisterin
Bettina Emmerling sorgt dafür, dass Kinder, die nicht gut genug
Deutsch können, schon vor dem Eintritt in die Schule die Sprache
lernen“, sagt NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos zu den Aussagen der
ÖVP, wonach NEOS in Wien „ihre Verantwortung wahrnehmen und die
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration schaffen“ müssten.
„ Allein diesen Sommer besuchen 1.700 angehende Wiener Taferlklassler
einen Sommerdeutschkurs der Stadt Wien, die Sommerschule ist nun auch
für alle außerordentlichen Schüler in Deutschförderklassen Pflicht.
Dort, wo NEOS für Integration zuständig sind, steht Deutschlernen
also ganz oben auf dem Stundenplan.“
NEOS seien der felsenfesten Überzeugung, dass Integration ab dem
ersten Tag in Österreich passieren muss, betont Hoyos: „ÖVP und SPÖ
haben beim Thema Integration auf allen Ebenen noch einige ausstehende
Lieferungen. Deshalb braucht es etwa auch mehr Tempo, den Vorschlag
von Sozialministerin Schumann, dass auch Eltern in Karenz früher
Deutsch lernen müssen, umzusetzen. Wenn jemand nach der Geburt
jahrelang zu Hause bleibt und in dieser Zeit unsere Sprache nicht
lernt, dann summiert sich das: beim ersten Kind Karenz, beim zweiten
Kind Karenz, und plötzlich ist ein Elternteil fünf, sechs Jahre in
Österreich, ohne ein Wort Deutsch zu lernen. Das ist verschleppte
Zeit, die niemandem nützt – nicht den Eltern, nicht den Kindern,
nicht dem Arbeitsmarkt. Daher wollen wir diese Lücke schließen und
die Ausnahmefristen weiter verkürzen. Der Ball für die Gesamtreform
liegt bei der zuständigen SPÖ-Sozialministerin – und bei ÖVP-
Integrationsministerin Bauer. Bis Herbst muss endlich ein konkreter
Umsetzungspfad auf dem Tisch liegen, der Integration ab Tag 1 ernst
nimmt und die Sozialhilfe endlich so gestaltet, dass Integration zur
Pflicht wird.“





