Brüssel (OTS) – Heute, Mittwoch, wurde im Innenausschuss des
Europaparlaments die
Stellungnahme zum neuen Schweiz-Bericht des Europaparlaments
abgestimmt. Chefverhandler des Europaparlaments ist dafür der
österreichische Europaabgeordnete Lukas Mandl, der erklärt: “Unsere
Stellungnahme tritt für stabile und verlässliche Rahmenbedingungen
für die Berufsausübung und Weiterbildung ein. Dasselbe gilt für die
Regeln, unter denen die Schweiz Zugang zum Binnenmarkt hat. Die
besten Bedingungen schaffen wir mit gegenseitigem Vertrauen.
Misstrauen ist stets schädlich für beide Seiten.” In der Vorperiode
war Mandl als sogenannter Berichterstatter der Chefverhandler des
Europaparlaments zum gesamten Schweiz-Bericht gewesen.
Die Stellungnahme war in den vergangenen Monaten zwischen den
Fraktionen verhandelt worden und wurde jetzt mit 58 zu sechs Stimmen
bei drei Enthaltungen im Innenausschuss angenommen worden. “Es waren
sehr konstruktive Verhandlungen, weil es weitgehende Übereinstimmung
zwischen den Fraktionen in einer grundsätzlich positiven Haltung zur
Schweiz sowie auch im Bewusstsein gibt, was zu tun ist”, informiert
Mandl.
„Eineinhalb Millionen Unionsbürgerinnen und -bürger leben in der
Schweiz. Fast eine halbe Million Schweizerinnen und Schweizer leben
in der Europäischen Union. Beinahe genauso viel überqueren mehrmals
wöchentlich die Grenze zwischen der EU und der Schweiz. Der
menschliche Zusammenhalt und die wirtschaftliche Zusammenarbeit sind
wichtig für uns alle“, schließt Mandl. (Schluss)





