MAK: HELMUT LANG-Ausstellung ging mit 69.650 Besucher*innen und weltweitem Medienecho zu Ende

Wien (OTS) – Die MAK Ausstellung HELMUT LANG. SÉANCE DE TRAVAIL
1986–2005 /
Excerpts from the MAK Helmut Lang Archive ist am Sonntag, 3. Mai
2026, mit enormem Publikumszuspruch und weltweitem Medienecho zu Ende
gegangen. Mit 69.650 Besucher*innen zählt sie zu den erfolgreichsten
Ausstellungen in der Geschichte des MAK und übertrifft die Schau
PECHE POP (2024/25), die mit 55.760 Besucherinnen ebenfalls zu den
bislang meistbesuchten des Hauses gehörte.

Die Helmut Lang-Ausstellung war von Beginn an ein großer Erfolg:
Bereits die Eröffnung am 9. Dezember 2025 ließ das Haus förmlich
pulsieren und sorgte für internationale mediale Resonanz – von
Wallpaper über Vogue America und Business of Fashion bis hin zu
Harper’s Bazaar Brasil . Auch in den sozialen Medien weltweit
entstand eine enorme Dynamik mit zahlreichen Beiträgen junger
Interessierter ebenso wie ehemaliger Wegbegleiter*innen.

MAK Generaldirektorin Lilli Hollein: „Ich danke Helmut Lang für
das Vertrauen. Der große Erfolg dieser Ausstellung zeigt, wie
bedeutend die Aufarbeitung und Vermittlung seines Werks von 1986 bis
2005 sowie seines radikalen Gesamtkonzepts ist. Die Schau hat sein
Streben nach einem Gesamtkunstwerk sichtbar gemacht – seine
ganzheitliche Vision von Marke, Mode, Kunst, Strategie und
Innovation. Das MAK bewahrt und erforscht mit dem Helmut Lang Archiv
die wichtigste Dokumentation seines gestalterischen Werks, die im MAK
Design Lab dauerhaft zugänglich ist. Ich lade alle Interessierten
herzlich ein, sich weiterhin im MAK Helmut Lang Archiv inspirieren zu
lassen.“

HELMUT LANG. SÉANCE DE TRAVAIL 1986–2005 / Excerpts from the MAK
Helmut Lang Archive war die erste umfassende Ausstellung seines
Oeuvres. Ausgehend vom größten und einzigen offiziellen öffentlichen
Archiv zu seinem Werk, das seit 2011 Teil der MAK Sammlung ist, bot
die Ausstellung einen tiefgehenden und einzigartigen Einblick in
Helmut Langs Mindset und seinen kreativen Prozess. Dabei lag der
Fokus auf seiner radikalen Vision von Design und Identität zwischen
1986 und 2005.

Konzipiert als Mixed-Media-Präsentation mit großformatigen,
ortsspezifischen Installationen, überschritt die von Marlies Wirth,
Kuratorin für Digitale Kultur und Kustodin der MAK Sammlung Design,
kuratierte Schau die Konventionen klassischer Modeausstellungen. Sie
untermauert Langs Rolle als Pionier, der schon früh künstlerische
Strategien einsetzte – lange bevor er sich 2005 aus der Modewelt
zurückzog, um sich ganz auf seine künstlerische Praxis zu
konzentrieren.

Im MAK Design Lab bietet das MAK permanent Gelegenheit, sich mit
dem Werk von Helmut Lang auseinanderzusetzen. Im MAK Helmut Lang
Archiv wird eine temporäre Intervention von Helmut Lang gezeigt, die
sich mit dem Archiv als Sammlungs-, Aufbewahrungs- und
Ausstellungsort und Speicher von Erinnerungen sowie dem Potenzial
seiner Nutzung beschäftigt. Als Teil der Dauerausstellung ist es
permanent zu den Museumsöffnungszeiten zugänglich.

Demnächst im MAK: die vom MAK gemeinsam mit den Wiener Festwochen
| Freie Republik Wien gezeigte Ausstellung CHRISTOPH SCHLINGENSIEF.
Es ist nicht mehr mein Problem! (Eröffnung am 12.5.2026, 19 Uhr) und
THOMAS DEMAND. Räume, die von gestern träumen (Eröffnung am Dienstag,
26.5.2026, 19 Uhr)