HELLWEG Österreich: Antrag auf insolvenzgerichtliche Schließung der verbleibenden vier Standorte

Linz (OTS) – Im Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung über die
HELLWEG Die Profi-
Baumärkte GmbH, eröffnet am 30. Juni 2026 am Landesgericht Linz, ist
nach den Standorten Graz-Raaba und Fürstenfeld nun ein Antrag für die
verbleibenden vier Standorte gestellt worden.

Der Sanierungsverwalter hat heute in Abstimmung mit der
Schuldnerin beim Landesgericht Linz einen Antrag auf
insolvenzgerichtliche Schließung der Standorte Ried im Innkreis, Graz
-Eggenberg, Straßwalchen und Kirchdorf an der Krems
gestellt.Ausgenommen von der Schließung wurden jeweils die
Unternehmensbereiche „Marktleitung“ und „Brandschutz“ zur
Gewährleistung der Standortsicherheit während der Verwertung.

Die Schließung ist Teil der angestrebten Investorenlösung zur
Übernahme der vier Standorte und steht im Zusammenhang mit der
Verwertung der vorhandenen Warenbestände der HELLWEG Österreich durch
ein professionelles Verwertungsunternehmen. Die rund 116 betroffenen
Mitarbeiter der vier Standorte wurden über die Situation informiert.

Es werden weiterhin Verhandlungen mit einem potentiellen Investor
fortgeführt. Ziel dieser Verhandlungen ist es, die vier Standorte mit
eigenem Warenbestand fortzuführen und die dort beschäftigten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu übernehmen. Ein Ergebnis dieser
Verhandlungen steht nicht fest. Zu dem potentiellen Investor werden
mit Rücksicht auf die laufenden Gespräche keine Angaben gemacht.

Hintergrund

Über das Vermögen der HELLWEG Die Profi-Baumärkte GmbH mit Sitz
in Linz wurde am 30. Juni 2026 am Landesgericht Linz ein
Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung eröffnet, nachdem die HELLWEG-
Gruppe am 16. Juni 2026 in Deutschland analoge Verfahren eingeleitet
hatte. Zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung betrieb das Unternehmen
sechs Bau- und Gartenmärkte in Oberösterreich, Salzburg und der
Steiermark mit 165 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Am 12. August
2026 wurde ein Antrag auf Teilbereich-Schließung der Standorte Graz-
Raaba und Fürstenfeld mit rund 44 Beschäftigten gestellt.