FPÖ – Fürst: „Van der Bellens EU-Lobgesang ist ein gefährlicher Realitätsverlust!“

Wien (OTS) – Nach dem Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter
und den
anschließenden Erklärungen von Bundespräsident Alexander Van der
Bellen übte FPÖ-Außenpolitiksprecherin und Klubobmannstellvertreterin
NAbg. Dr. Susanne Fürst scharfe Kritik. Fürst bemängelte, dass der
Bundespräsident den Kontinent Europa fälschlicherweise mit der
Europäischen Union gleichsetze und dabei die dramatischen
Fehlentwicklungen der Gegenwart völlig ausblende.

„Wenn Van der Bellen die EU als Garant für Frieden preist,
betreibt er geradezu orwellsche Realitätsumkehr. Diese Union hat sich
längst in ein kriegstreiberisches Konstrukt verwandelt, das als
williger Erfüllungsgehilfe für Rüstungskonzerne agiert. Anstatt
diplomatische Lösungen zu suchen, befeuert man mit einem fatalen
Sanktionsregime und endlosen Milliardenzahlungen in die Ukraine einen
Konflikt, der nicht der unsere ist. Das Resultat ist kein Frieden,
sondern die systematische Zerstörung unseres heimischen Wohlstands“,
so Fürst.

Mahnende Worte wären laut der freiheitlichen
Außenpolitiksprecherin angesichts der aktuellen Krisen dringend
angebracht gewesen. „Europa ist unter dem Diktat der EU-Eliten schon
lange nicht mehr sicher. Es ist zu einem Pulverfass geworden,
randvoll mit den katastrophalen Folgen der illegalen
Massenzuwanderung. Gewalt, importierte Kriminalität und archaische
Gesellschaftsvorstellungen prägen mittlerweile den Alltag in unseren
Städten. Die EU ist genau zu dem verkommen, vor dem sie die Bürger
eigentlich schützen sollte!“, kritisierte Fürst.

Auch wirtschaftlich habe sich die Union vom Motor zum Bremsklotz
entwickelt. Aus dem einstigen Wirtschaftstreiber sei ein stotternder
Regulierungsmotor geworden, der den heimischen Wohlstand durch
absurde Vorgaben systematisch vernichte. Abschließend stellte Fürst
klar: „Wir bekennen uns zu Europa, aber die Zukunft liegt nicht in
der Unterwerfung unter Brüssel, sondern in einem starken,
europäischen Verband der freien und souveränen Vaterländer. Das wäre
ein Europa, auf das man tatsächlich wieder stolz sein könnte! Was wir
sicher nicht brauchen, ist der zentralistische Kurs der abgehobenen
EU-Eliten, der uns nur noch mehr Bevormundung, noch mehr Kontrolle
und letztlich noch mehr Krieg bringt!“