Sankt Pölten (OTS) – „Unsere Lehrer arbeiten längst am Limit. Statt
endlich administrative
Lasten zu senken, werden zwei neue Fächer geplant, ohne abgesicherte
Ausbildungsschienen und ohne realistische Personalplanung. Das ist
verantwortungslos“, kommentiert FPÖ Niederösterreich Bildungssprecher
LAbg. Helmut Fiedler den „Plan Z“ des pinken Bildungsministers und
warnt vor mehr Bürokratie und Druck sowie schwindender „echter“
Unterrichtszeit.
Durch die Verschiebung in der Stundentafel drohen massive
Stundenverluste für Sprachenlehrer, auch für Junglehrer. „Damit
werden sprachlich-kulturelle Fächer geschwächt. Ein Rückschritt für
das Gymnasium“, zeigt Fiedler auf und fordert somit einen Stopp des
„Plan Z“.
Inhalte wie KI, Medienkompetenz und Demokratiebildung sind
wichtig, aber bereits heute in mehreren Fächern verankert und werden
mit dem neuen Lehrplan ab 2027/28 ohnedies weiter ausgebaut. Ein
eigenes Fach „Medien und Demokratie“ sieht die FPÖ Niederösterreich
kritisch und fordert stattdessen klare Prioritäten:
„Deutschförderung, mehr Schulpsychologen, Entbürokratisierung. Wir
brauchen funktionierende Schulen und keine Experimente auf dem Rücken
der Lehrkräfte und Kinder“, schließt Helmut Fiedler.





