Wien (OTS) – Der Mediensprecher und Landesparteisekretär der Wiener
FPÖ, LAbg.
Lukas Brucker, fordert die vollständige Offenlegung sämtlicher
Verbindungen zwischen dem SPÖ-nahen Lobbyisten und SPÖ-
Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer, der Wiener Stadtregierung
und SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig. „Nach Walter Ruck gerät nun der
nächste bestens vernetzte Mann aus dem engsten Umfeld Ludwigs ins
Visier. Lederer gilt als Cheflobbyist im roten Machtapparat und
verfügt offenbar über beste Kontakte in die Wiener Stadtverwaltung“,
so Brucker.
Besonders schwer wiegen Hinweise, wonach es bei einer
Beauftragung Lederers zu rascheren Genehmigungen durch die Stadt Wien
kommen könne. „Dieser Verdacht muss lückenlos aufgeklärt werden. Ich
gehe davon aus, dass die Wirtschafts- und
Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKSTA) hier früher oder später tätig
werden muss“, erklärt Brucker.
Bürgermeister Ludwig müsse offenlegen, wie eng seine Verbindungen
zu Lederer seien, in welchen Angelegenheiten dieser bei der Stadt
interveniert habe und ob dadurch Verfahren beschleunigt worden seien.
„Ludwig ist das politische Mastermind dieses roten Netzwerkes. Die
FPÖ-Wien wird das gesamte System Ludwig genau unter die Lupe nehmen
und parlamentarisch durchleuchten“, so Brucker.
Für Michael Ludwig und Heinz Lederer gilt die Unschuldsvermutung.





