„Eco“: Über 50 und arbeitslos – wie hart trifft es die ältere Generation in der Krise?

Wien (OTS) – Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin
„Eco“ am
Donnerstag, dem 4. Dezember 2025, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF
ON mit folgenden Beiträgen:

Über 50 und arbeitslos – wie hart trifft es die ältere Generation in
der Krise?

Seit 32 Monaten steigt die Arbeitslosigkeit in Österreich. Im
November waren fast 400.000 Menschen ohne Job. Besonders hart trifft
es Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer jenseits von 50 Jahren.
Teilweise lässt sich das dadurch erklären, dass das Pensionsalter von
Frauen schrittweise angehoben wird und manche Frauen – statt in
Pension zu gehen – arbeitslos werden. Aber manche werden auch deshalb
gekündigt, weil ihr Arbeitgeber sie für zu alt hält, sagen Fachleute.
Was hinzu kommt: Ältere haben es nach dem Verlust ihres Jobs
besonders schwer, wieder einen Arbeitsplatz zu finden. Wie geht es
Personen, die davon betroffen sind, und hat die Regierung Konzepte,
um ihnen zu helfen? Bericht: Pia Bichara, Johannes Schwitzer-Fürnsinn

Gewitterwolken am Himmel – Billigflieger Ryanair hetzt gegen
Bundesregierung

Ryanair-Chef Michael O’Leary ist bekannt für seine rigorose Wortwahl
und seinen ungewöhnlichen Management-Stil. In mehreren
Medienauftritten bezeichnet er ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker
als „sleepy“, also verschlafen, und den SPÖ-Verkehrsminister Peter
Hanke als „hoffnungslos“. Denn seit Monaten fordert er die
Abschaffung der Flugticketabgabe, die in Österreich zwölf Euro pro
Flugticket ausmacht. Doch die Regierung ignoriert diesen Wunsch
konsequent. In einer ersten Reaktion hat O’Leary bereits fünf Ryanair
-Flugzeuge aus Wien abgezogen. 160 Jobs gehen verloren. Sollte die
Abgabe fallen, verspricht er, Flieger im Wert von zehn Milliarden
Euro in Wien zu stationieren und 70 Prozent mehr Passagiere zu
bringen. Aber stimmt die Rechnung? Und handelt es sich um
Verhandlungstaktik oder schlichtweg um Erpressung? Bericht: Florian
Höllerl

Zankapfel Grundsteuer – eine veraltete Steuer wartet immer noch auf
eine Reform

Vielen Gemeinden fehlt es an Geld und sie suchen nach Möglichkeiten,
um ihr Budget zu sanieren. Eine Lösung wäre es, die Grundsteuer zu
erhöhen. Die Berechnung der Einheitswerte ist allerdings über ein
halbes Jahrhundert alt, die Marktwerte sind längst nicht mehr
zeitgemäß. Haus- und Grundbesitzer:innen wehren sich und verweisen
auf die ohnehin schon hohe Inflation. Eine höhere Steuer würde auch
die Mieten und damit die Lebenshaltungskosten weiter erhöhen. Was
spricht also für oder gegen eine Erhöhung der Grundsteuer? Bericht:
Thomas Grusch