Salzburg (OTS) – Der gestrige Lkw-Brand hat im Tunnel Brentenberg auf
der A 10
Tauernautobahn in Salzburg für massive Schäden gesorgt – das steht
nach der ersten Einschätzung, die bereits in den Nachtstunden
erfolgte, mittlerweile fest. Das bedeutet, dass die Tunnelröhre in
Richtung Salzburg bis auf weiteres gesperrt bleiben muss. Die
Umleitung über Bischofshofen bzw. Pfarrwerfen bleibt aufrecht, die
ASFINAG hat bereits sämtliche Schritte für die weitere
Bestandserhebung der Schäden eingeleitet.
Betroffen ist der Einfahrtsbereich der Galerie sowie die ersten
hundert Meter des Tunnels. Der Lkw, der gestern gegen 18 Uhr vor dem
Portal gegen den Aufpralldämpfer prallte, brannte in der Folge völlig
aus. Der Brand führte zu massiven Schäden an der Beleuchtung, Funk-
und Brandmeldekabel, an den technischen Sicherheitseinrichtungen und
an der Fahrbahn – durch die große Hitze kam es auch zu umfangreichen
Betonabplatzungen in diesen Bereichen.
Die ASFINAG führt aktuell mit Expertinnen und Experten
Schadensbegutachtung und Bestandserhebungen vor Ort durch. Parallel
dazu werden sämtliche Möglichkeiten für temporäre Verkehrsführungen
sowie für die Durchführung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen
geprüft und untersucht.
Die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden hat dabei oberste
Priorität. Erst nach Vorliegen sämtlicher Erkenntnisse kann über
weitere Maßnahmen und die Dauer der Sperre entschieden werden.
Sicherheitseinrichtungen im Tunnel haben schlimmere Folgen
verhindert
Beim gestrigen Unfall wurde der Lkw-Lenker nur leicht verletzt.
Bereits jetzt steht fest, dass aufgrund der im Vorjahr durchgeführten
Sicherheitsupgrades im Brentenbergtunnel Schlimmeres verhindert
werden konnte. Die Löschwasserversorgung hat hervorragend
funktioniert, die Sicherheitseinrichtungen wie etwa Anpralldämpfer
und technische Einrichtungen haben dafür gesorgt, dass dem Lkw-Lenker
nicht noch mehr passiert ist.
Die nächsten notwendigen Schritte erfolgen bereits: Vor Ort
checken Expertinnen und Experten die genaue Schadenslage und schätzen
ein, inwieweit die Tunneldecke vom Brand in Mitleidenschaft gezogen
wurde. Diese Untersuchungen erfolgen bereits heute und in den
kommenden Tagen. Parallel dazu wird an allen Alternativen für
Verkehrsführungen gearbeitet, auch die notwendigen Sanierungen sind
bereits in Vorbereitung. Bis auf weiteres bleibt der Tunnel in
Richtung Salzburg gesperrt, eine Umleitung über die Bundesstraße ist
eingerichtet.





