Arbeitsmarkt – SPÖ-Sozialsprecher Muchitsch: „Wir kämpfen für die Trendwende“

Wien (OTS) – Die Arbeitslosenzahl (inklusive Schulungen) war Ende
Jänner mit
456.192 um 2,4 Prozent höher als vor einem Jahr. Der Anstieg der
Arbeitslosigkeit ist zwar im Vergleich zu den Jahren davor, als man
monatliche Steigerungen von 10 Prozent gesehen hat, gedämpft, aber
SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch betont, „dass wir uns vorgenommen
haben, die Arbeitslosigkeit zu senken und die Beschäftigung zu
steigern, und das ist und bleibt eines unserer wichtigsten Vorhaben“.
****

Muchitsch betont, dass diese Regierung in allen Bereichen enorme
Herausforderungen übernommen hat von den Vorgängerregierungen:
steigende Arbeitslosigkeit, eine schrumpfende Wirtschaft, hohe
Teuerung und ein völlig aus dem Ruder gelaufenes Budget. „Wir kämpfen
dafür, dass Österreich in allen Bereichen die Trendwende schafft.“

„Deshalb investieren wir in die Arbeitsmarktförderung und in die
berufliche Aus- und Weiterbildung“, sagt Muchitsch. Eine Maßnahme für
die Beschäftigung von älteren Arbeitssuchenden, wo der Anstieg der
Arbeitslosigkeit am größten ist, hebt Muchitsch dabei hervor, nämlich
die Aktion 55+. Das ist eine neue Arbeitsmarktförderung, die im Jahr
drei- bis sechstausend Arbeitssuchenden über 55 Jahren, die schon
lange vergeblich einen Job suchen, einen neuen Arbeitsplatz bringen
wird.

Die Aktion 55+ wird einerseits neue Arbeitsplätze in
sozioökonomischen Betrieben und gemeinnützigen
Beschäftigungsprojekten fördern; darauf entfallen 60 Prozent der
geförderten Arbeitsplätze. Andererseits fördert die Aktion 55+ neue
Arbeitsplätze in Unternehmen über Eingliederungsbeihilfen; darauf
entfallen 40 Prozent der geförderten Arbeitsplätze. (Schluss) wf/lw