Fertigteilhaus oder Ziegelmassiv?

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Ziegelmassiv oder Fertigteilhaus?

Bei der Planung zum Hausbau steht eine große Frage im Raum: Fertigteil-Haus oder Ziegelmassiv? Nebst den unterschiedlichen Budgets weisen beide Varianten Vor- und Nachteile auf. Seit 80 Jahren besteht die Möglichkeit, ein Fertighaus zu erstehen. Dies macht sich auf den einen Grundstücken besser, auf anderen weniger. Wir informieren Sie im Folgenden über die zu beachtenden Kriterien.

Massivhaus und Fertighaus: Was steckt hinter den Begriffen?

Der Begriff Massivhaus bezeichnet ein Gebäude, das „Stein-auf-Stein“ entsteht. Fachfirmen verarbeiten die Materialien einzeln auf der Baustelle. Stein, Holz und Beton sind die häufigst verwendeten Produkte. Der Bauherr arbeitet mit einem Architekten zusammen, der seine Wünsche gemeinsam mit den Arbeitern umsetzt. Es besteht die Möglichkeit, eine Firma mit allen anfallenden Arbeiten zu beauftragen und das fertige Bauwerk entgegenzunehmen. Bei der anderen Variante liest der Bauherr die Fachbetriebe aus und beauftragt sie einzeln.

Die Pläne für ein Fertighaus stammen ebenfalls vom Architekten. Eine einzige Firma bearbeitet den Auftrag und bietet das Endprodukt schlüsselfertig an. Die Modelle sind standardisiert, wobei der Besitzer in einem eingeschränkten Rahmen seine Wünsche anbringt. Interessierte begutachten die verschiedenen Ausführungen zur Wahl in einer Mustersiedlung.

In großen Hallen fertigt das Unternehmen die Wände, Decken und Dach vor. Auf der Baustelle setzen die Arbeiter die einzelnen Komponenten nach dem Baukasten-Prinzip zusammen. Die heutige Technik ermöglicht eine Herstellung der Bauteile aus massiven Materialien. Damit entstand der Begriff „Fertighaus in Massiv-Bauweise“.

Vor- und Nachteile der Hausvarianten

Die zwei großen Unterschiede zwischen den beiden Modellen sind der Zeitfaktor und die Kosten. Ein von einem Architekten nach den individuellen Wünschen geplantes Massivhaus ist die teuerste Variante. Dabei ist der Bauherr in der Gestaltung frei. Er braucht keine vorgefertigten Pläne zu berücksichtigen. Etwas günstiger ist die Wahl bei einem Typenhaus-Anbieter. Hier liest er eines von verschiedenen Modellen aus. Dabei greift der Architekt auf eine bestehende Ausführung zurück, was Zeit und Geld spart.

Der Produzent plant ein Fertighaus, das er vielfach verkauft. Dadurch sind die Kosten für den Käufer niedriger als bei einem individuell geplanten Massivhaus. Er besichtigt es im Musterpark und weiß genau, wie sein zukünftiges Zuhause aussieht. Die Produktion der Bauteile erfolgt computergesteuert, was einen weiteren kostensenkenden Faktor darstellt.

Interessierte informieren sich mit dem ABC des Hausbaus genauer über Materialien und Bauweisen. Hilfe zum Bau vom sorgfältig geplanten Einfamilienhaus finden Sie bei marchfeldhaus.at.

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